Venöse Thrombose in der Schwangerschaft
Gerhardt, A.; Scharf, R.-E.; Zotz, R.-B. · Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie · 2006 · Heft 01 · S. 63 bis 71
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZusammenfassungThromboembolien sind nach wie vor führende Ursache für die mütterliche Letalität in Schwangerschaft und Wochenbett. Eine rationale und risikoadaptierte Heparin-Prophylaxe setzt 1. die Identifizierung von Frauen mit erhöhtem Thromboserisiko und 2. die genaue Quantifizierung dieses Risikos voraus.Ohne Thrombose in der Vorgeschichte ist ein heterozygoter Faktor V Leiden oder eine heterozygote G20210A-Mutation im Prothrombin-Gen lediglich mit einem Thromboserisiko in der Schwangerschaft von ca. 1 : 400 assoziiert. Aufgrund dieses niedrigen absoluten Risikos für eine Venenthrombose ist eine Heparin-Pro…