Intrakranielle Blutungen und Thrombosen bei hereditären Mangelzuständen pro- und antikoagulatorisch aktiver Gerinnungsfaktoren
Kemkes-Matthes, B. · Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie · 1990 · Heft 01 · S. 1 bis 8
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZusammenfassungDie Prognose intrakranieller Massenblutungen bei hereditärer Blutungsneigung ist trotz der Verfügbarkeit von Faktorenkonzentraten noch immer schlecht: viele Patienten versterben bereits bei der ersten Blutung, die Überlebenden behalten meist schwere Folgeschäden zurück. Eine Verbesserung der Prognose ist nur bei sehr frühzeitiger Diagnosestellung und entsprechend früher Substitution mit Faktorenkonzentraten zu erhoffen. Insbesondere bei Neugeborenen mit Nabelschnurblutungen oder anderen Blutungsproblemen sollte neben anderen -zugegebenermaßen häufigeren -Ursachen (46) an die Möglichkeit eines here…