Therapie bei erworbenen Inhibitoren gegen plasmatische Gerinnungsfaktoren
Meili, E. · Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie · 2000 · Heft 01 · S. 44 bis 47
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZusammenfassungSpezifische, neutralisierende Inhibitoren und unspezifische Inhibitoren, die durch Komplexbildung mit einem Gerinnungsfaktor und dessen rascher Elimination ebenfalls zu Faktormangel führen, können schwere Blutungen verursachen. Diagnostisch müssen sie unterschieden werden von Antiphospholipid-Antikörpern, die nicht zu einer hämorrhagischen Diathese führen. Aufgrund der heutigen Kenntnisse und eigener Beobachtungen an solchen Patienten werden die aktuellen Behandlungsstrategien erläutert: 1. Allgemeine Maßnahmen (Absetzen von Medikamenten, welche die Gerinnung zusätzlich beeinträchtigen, Unterlasse…