Labordiagnostik von Lupushemmstoffen
Wagner, O.; Quehenberger, P. · Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie · 2005 · Heft 01 · S. 50 bis 54
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZusammenfassungDas Antiphospholipidsyndrom wird definiert als eine Erkrankung mit rezidivierenden Thrombosen und/oder ungeklärten Spontanaborten sowie dem gleichzeitigen Nachweis von Antiphospholipid-Antikörpern. Eine Untergruppe dieser Antintikörper zeichnet sich dadurch aus, dass sie zu einer Verlängerung der Gerinnungszeit von phospholipidabhängigen Gerinnungstests führen. Diese unspezifischen Inhibitoren werden, auf Grund ihrer Erstbeschreibung von Conley und Hartmann in einem Kollektiv von Patienten mit systemischen Lupus erythematodes, als Lupushemmstoffe bezeichnet.Lupushemmstoffe sind erworbene Autoantik…