Erworbene Koagulopathien
Riess, H. · Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie · 2004 · Heft 04 · S. 242 bis 251
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZusammenfassungErworbene Koagulopathien sind meist Folgen einer verursachenden Grundkrankheit (z. B. Leberinsuffizienz oder Sepsis). Die adäquate Behandlung dieser Grundkrankheit ist in der Regel von langfristig prognosebestimmender Bedeutung. Bei wenigen Koagulopathien, insbesondere bei den Immunkoagulopathien, findet sich aber keine erkennbare Grundkrankheit bei einem relevanten Anteil von Patienten. Die Optimierung der Hämostase mit dem Ziel fatale Blutungskomplikationen oder Thromboembolien zu verhindern, ist in beiden Fällen in der Lage, die Prognose zu verbessern. Meist gelingt dies durch individuell angep…