Orbitadekompression bei endokriner Orbitopathie – Erfahrungen und Ergebnisse
Küchlin, S.; Gruber, M.; Reich, M.; Joachimsen, L.; Metzger, M.; Beck, J.; Grauvogel, J.; Lagrèze, W.-A. · Allergo Journal · 2021 · Heft 4 · S. 345 bis 355
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Hintergrund Die endokrine Orbitopathie ist die häufigste extrathyreoidale Manifestation des Morbus Basedow und tritt bei schätzungsweise 25–50 % der betroffenen Patienten auf. Krankheitsbedingt kommt es zu einer entzündlichen Schwellung der Orbitaweichteile. Die Behandlung erfolgt meist konservativ. Bei schweren Fällen mit beeinträchtigendem Exophthalmus oder akuter, steroidrefraktärer Visusbedrohung kann eine chirurgische Orbitadekompression die Beschwerden der Patienten lindern oder das Sehvermögen erhalten. Ein wesentlicher Aspekt der Versorgungsqualität besteht in der Vermeidung postoperative…