CareLit Fachartikel

Haftung für schwere Nervenschäden wegen fehlerhafter Injektion

N.N. · Rechtsdepesche · 2026 · Heft 7-8 · S. 194 bis 198

Dokument
668352
CareLit-ID
Jahr
2026
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Rechtsdepesche
Autor:innen
N.N.
Ausgabe
Heft 7-8 / 2026
Jahrgang 24
Seiten
194 bis 198
Erschienen: 2026-07-20 13:56:43
ISSN
2197-1609
DOI

Zusammenfassung

Sachverhalt Leitsatz Der im Jahr 1976 geborene Kläger litt aufgrund einer intramuskulären Injektion in das Gesäß zur Behandlung von der Lendenwirbelsäule ausgehenden Schmerzen in der Lendenwirbelsäulenregion. Am 5. Dezember 2016 begleitete er seine jetzige Ehefrau zu einem Arzttermin in die Praxis des Beklagten, der ein niedergelassener Allgemeinmediziner ist. Der Beklagte. Eine intramuskuläre Injektion in das Gesäß zur Behandlung von der Lendenwirbelsäule ausgehenden Schmerzen stellte nach dem hausärztlichen Standard des Jahres 2016 eine seit mehr als einem Jahrzehnt veraltete Behandlungsmethode dar.

Schlagworte

Arzthaftung Behandlungsfehler Injektion Nervenschaden Schmerzensgeld Beweislastumkehr Gesäßinjektion NSAR Allgemeinmediziner Diclofenac Dilatation Technik Rechtsdepesche