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Ende des Preisdiktats? LSG Baden-Württemberg stärkt Verhandlungsanspruch bei Verbandmitteln

Schanz, M. · Rechtsdepesche · 2026 · Heft 7-8 · S. 206 bis 207

Dokument
668354
CareLit-ID
Jahr
2026
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Rechtsdepesche
Autor:innen
Schanz, M.
Ausgabe
Heft 7-8 / 2026
Jahrgang 24
Seiten
206 bis 207
Erschienen: 2026-07-20 13:56:58
ISSN
2197-1609
DOI

Zusammenfassung

Ein Urteil aus Stuttgart hat Bewegung in ein Feld gebracht, das Leistungserbringer seit Jahren als vertragsrechtliches Ungleichgewicht empfinden: Open-House-Verträge zur Versorgung mit Verbandmitteln. Das LSG Baden-Württemberg hat mit Urteil vom 25. Februar 2026 entschieden, dass Krankenkassen Leistungserbringern bei Verbandmitteln und sonstigen Produkten zur Wundbehandlung keinen Vertrag ohne Verhandlungsmöglichkeit aufzwingen dürfen. Die Entscheidung ist von grundsätzlicher Bedeutung – und dürfte noch das Bundessozialgericht beschäftigen.

Schlagworte

Verbandmittel Open-House-Vertrag Krankenkasse Landessozialgericht SGB V Wundversorgung Verhandlungsanspruch Hilfsmittelvertrag Krankenversicherung Apotheken Ärztinnen Beratung Ärzte Gesetz Rechtsdepesche