Geschlechtsspezifisches Risikoverhalten im Jugendalter
Kolip, P. · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2002 · Heft 11 · S. 885 bis 888
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die empirischen Befunde einer geschlechtervergleichenden Jugendgesundheitsforschung zeigen relativ konsistente Muster: Männliche Jugendliche fallen durch externalisierendes Problemverhalten auf, während Mädchen häufiger internalisierendes Problemverhalten wählen. Internationale Vergleichsstudien zeigen, dass diese Muster der Geschlechtsunterschiede nicht universell sind, sondern offenbar kulturellen Prägungen unterliegen. So finden sich in den westeuropäischen Ländern beim Rauchverhalten nur geringe, in osteuropäischen Ländern aber deutliche Geschlechtsunterschiede. Diese empirischen Befunde lassen sich unter Rü…