Das Transplantationsgesetz und seine Folgen
Schreiber, H.-L. · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2002 · Heft 10 · S. 761 bis 767
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Transplantation bedarf der gesetzlichen Regelung, weil in ihr grundrechtlich relevante Rechte und Interessen der verschiedenen Beteiligten zusammentreffen. Die Bundesrepublik Deutschland hat sich als eines der letzten Länder in Europa Ende 1997 nach langen Auseinandersetzungen ein Transplantationsgesetz gegeben. Es hat die erforderliche Rechtsgewissheit für die Transplantation geschaffen. Für die Organentnahme beim Verstorbenen geht es vom Hirntod aus und folgt einer erweiterten Zustimmungslösung, die auch die Angehörigen mit einbezieht. Die Lebendtransplantation ist auf den sozialen Nahraum begrenzt und läs…