Auswirkungen langfristiger Expositionen gegenüber Straßenverkehrsimissionen auf die Entwicklung von Haut- und Atemwegserkrankungen bei Kindern
Ising, H.; Lange-Asschenfeldt, H.; Lieber, G.-F.; Weinhold, H.; Eilts, M. · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2002 · Heft 10 · S. 807 bis 814
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Entstehung von Allergien kann durch adjuvante Effekte – z. B. Immissionen aus dem Verkehrsbereich – gefördert werden. Zu solchen Immissionen zählen gas- und partikelförmige Schadstoffe wie Stickoxide und Dieselruß sowie Lärm, insbesondere in der Nacht. Während des Schlafs können Geräusche, die mit Gefahren assoziiert sind (z. B. Lkw-Geräusche) auch bei niedrigen Pegeln Stressreaktionen auslösen. Kortisolerhöhungen in der ersten Hälfte der Nacht scheinen dabei eine wichtige Rolle zu spielen. In einer “einfach-blind” durchgeführten Befragungsstudie wurden langzeitige Auswirkungen einer Kombinationsbelastung au…