CareLit Fachartikel

Lebensmittelbedingte Infektionen durch Campylobacter

Kist, M. · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2002 · Heft 6 · S. 497 bis 506

Dokument
672170
CareLit-ID
Jahr
2002
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz
Autor:innen
Kist, M.
Ausgabe
Heft 6 / 2002
Jahrgang 45
Seiten
497 bis 506
Erschienen: 2002-06-01 00:00:00
ISSN
1437-1588

Zusammenfassung

Die akute Campylobacterinfektion verläuft als selbstlimitierende Enteritis. Bakteriämie, Endokarditis, Meningitis, Pankreatitis, septischer Abort und neonatale Sepsis sind selten. Die wichtigste postinfektöse Komplikation ist das Guillain-Barré-Syndrom (GBS). Die unkomplizierte Enteritis wird symptomatisch behandelt. Patienten mit schweren Verläufen oder Immunsuppression erhalten Antibiotika. Resistenzentwicklung gegen Chinolone, seltener gegen Makrolide, ist zu berücksichtigen. Ende 2001 war Campylobacter in Deutschland mit 52.256 Meldungen hinter den Salmonellosen (74.671) und vor den Rotaviren (45.759) der zw…

Schlagworte

Campylobacter Campylobacterinfektionen Dekontamination Bakteriämie Deutschland Chinolone Antibiotika Meningitis Infektion Sepsis Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz