Selektive COX-2-Inhibitoren Aspekte zum gastrointestinalen und thromboembolischen kardiovaskulären Risiko bei der Behandlung rheumatischer Erkrankungen
Reiter, S. · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2002 · Heft 9 · S. 707 bis 714
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Selektive COX-2-Inhibitoren weisen auf der Grundlage der bisher durchgeführten klinischen Studien gegenüber konventionellen NSAR einen therapeutischen Vorteil bezüglich der Häufigkeit von gastrointestinalen (GI) Schädigungen wie Perforationen, Ulzerationen und Blutungen (PUBs) auf. Die Ergebnisse belegen, dass eine Risikoreduktion für eine längere Behandlungsdauer (sechs bis neun Monate) nachweisbar ist, jedoch PUBs unter der Behandlung von selektiven COX-2-Inhibitoren keinesfalls auszuschließen sind. Dyspeptische Beschwerden treten hingegen sehr häufig und mit vergleichbarer Inzidenz gegenüber konventionellen N…