Schmerz Gesundheitsökonomische Bedeutungaus Sicht der Kostenträger
Neumann, U. · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2002 · Heft 5 · S. 451 bis 454
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Schmerztherapie ist angeblich ein Stiefkind des deutschen Gesundheitswesens, viele Schmerzpatienten sind unzureichend versorgt. Am Beispiel des Ruhrbezirks wird eine solide flächendeckende ambulante und stationäre Versorgung Schmerzkranker dargestellt. Die Abteilungsbudgets “Schmerztherapie” im Ruhrbezirk sind seit dem Inkrafttreten des neuen Entgeltsystems im Krankenhaus am 1.1.1997 um 48,2% gestiegen. Im Vergleichszeitraum sind die beitragspflichtigen Einnahmen der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) hingegen nur um 7% gestiegen, d. h. die Krankenhausbudgets haben sich in der Schmerztherapie nicht beitr…