CareLit Fachartikel

Rechtliche Rahmenbedingungen der HIV-Postexpositionsprophylaxe in Deutschland

Hösl, J. · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2000 · Heft 1 · S. S26 bis S30

Dokument
672941
CareLit-ID
Jahr
2000
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz
Autor:innen
Hösl, J.
Ausgabe
Heft 1 / 2000
Jahrgang 43
Seiten
S26 bis S30
Erschienen: 2000-02-01 00:00:00
ISSN
1437-1588

Zusammenfassung

Die Kostenübernahme der Postexpositionsprophylaxe (PEP) bei HIV durch die gesetzliche Krankenversicherung ist unklar, wobei die Frage der Kostenübernahme durch private Krankenversicherungen nicht betrachtet werden soll. Als Rechtsgrundlagen für die Kostenübernahme werden die Regelungen über die Krankheitsverhütung (§ 20 SGB V), medizinische Vorsorgeleistung (§ 23 SGB V) und über die Gesundheitsuntersuchung (§ 25 SGB V) nicht in Betracht kommen. PEP ist Krankenbehandlung im Sinne von § 27 SGB V. Allerdings ist die besondere Behandlungsform PEP noch nicht in die Regelfinanzierung der Krankenversicherung aufgenomme…

Schlagworte

Krankenversicherung Behandlungsfehler Deutschland Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz