Beobachtungen über parasitenbedingte Ausbrüche durch Trinkwasser und Maßnahmen zu deren Vermeidung Teil III: Seuchenhygienische Anforderungen
Schoenen, D.; Botzenhart, K.; Exner, M.; Feuerpfeil, I.; Hoyer, O.; Sacré, C.; Szewzyk, R. · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 2001 · Heft 4 · S. 377 bis 381
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die seuchenhygienischen Anforderungen an das Trinkwasser leiten sich aus den Beobachtungen von Praxiszwischenfällen ab. Eine der bekanntesten und auch heute noch uneingeschränkt gültigen Anforderungen zur Bereitstellung eines seuchenhygienisch unbedenklichen Trinkwassers ist von Robert Koch nach der Choleraepidemie von 1892 in Hamburg aufgestellt worden. Seine Forderung war, Oberflächenwasser, das für die Trinkwasserversorgung genutzt wird, muss durch Filtration aufbereitet werden, und nach der Filtration darf die Koloniezahl maximal 100/ml betragen. Die Praxisbeobachtungen mit parasitenbedingten Ausbrüchen und…