CareLit Fachartikel

Kaliumkanäle und Kardiotoxizität von Arzneimitteln Bedeutung für die Beurteilung von Arzneimittel-Risiken

Zünkler, B.-J.; Kühne, S.; Ott, T. · Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz · 1999 · Heft 8 · S. 631 bis 638

Dokument
676043
CareLit-ID
Jahr
1999
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz
Autor:innen
Zünkler, B.-J.; Kühne, S.; Ott, T.
Ausgabe
Heft 8 / 1999
Jahrgang 42
Seiten
631 bis 638
Erschienen: 1999-08-01 00:00:00
ISSN
1437-1588

Zusammenfassung

Die für die Repolarisation erforderliche Zeit der Ventrikel kann als QT-Intervall im EKG gemessen werden. Dieses Intervall wird vor allem durch Aktivierung des delayed rectifier K+-Stroms (IK) bestimmt, der aus einer schnellen (IKr) und einer langsamen (IKs) Komponente besteht. Arzneimittel, die IKr blockieren, verlängern das Aktionspotential (AP) des Herzens. Eine verlängerte Repolarisation ist als verlängertes QT-Intervall im EKG zu erkennen. Bei verlängerten APs kommt es über eine Stimulation von Einwärtsströmen zu frühen Nachdepolarisationen, die wiederum das Risiko von Torsades de Pointes (TdP)-Herzrhythmus…

Schlagworte

Arzneimittel Diabetes Mellitus Antiarrhythmika Beurteilung Bundesgesundheitsblatt - Gesundheitsforschung - Gesundheitsschutz