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Psychische Krankheit und Kreativität: Der Fall Gustave Flaubert

Bürger, P. · Sozialpsychiatrische Informationen · 2016 · Heft 1 · S. 24 bis 29

Dokument
676242
CareLit-ID
Jahr
2016
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Sozialpsychiatrische Informationen
Autor:innen
Bürger, P.
Ausgabe
Heft 1 / 2016
Jahrgang 13
Seiten
24 bis 29
Erschienen: 2026-07-21 10:22:42
ISSN
0171-4538
DOI

Zusammenfassung

Zusammenfassung Während die Fragestellung es nahezulegen scheint, einen kausalen Zusammenhang zwischen psychischer Krankheit und Kreativität anzunehmen, betont der Autor, auf Sartre Bezug nehmend, das Freiheitsmoment künstlerischen Schaffens. In einer Fallstudie über Gustave Flaubert zeigt er, dass nicht der Nervenzusammenbruch, den dieser als 22-Jähriger erleidet, ihn zum Künstler macht, sondern seine Weise, damit umzugehen. Indem Flaubert die Passivität annimmt, die ihm die Krankheit aufzwingt, gelingt es ihm, eine neue Sicht auf die Welt zu gewinnen, die ihn später zum Autor der Éducation sentimentale machen…

Schlagworte

psychische Krankheit Kreativität Gustave Flaubert Kunst Psychiatrie Künstlerisches Schaffen Arbeit Depression Ästhetik Denken Bewußtsein Blutegel Affekt Berlin Ausschlag Krankenhaus