CareLit Fachartikel
Verrücktheit und Gestaltung
Hofer, G. · Sozialpsychiatrische Informationen · 2016 · Heft 1 · S. 35 bis 36
Dokument
676244
CareLit-ID
Jahr
2016
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
–
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Meinung, dass Krankheit Kreativität – und sei sie gar Gestaltung, die dem Anspruch von »Kunst« genügen kann – ausschließt, ist noch nicht überwunden. Es handelt sich bei dieser Meinung um ein Vorurteil, dessen Geschichte bis in die Zeit der Aufklärung zurückzuverfolgen ist, und das in Deutschland durch die Argumentation des Nationalsozialismus – krankhaftes Leben sei minderwertig, insbesondere habe der Ausdruck eines »geisteskranken« Menschen für schlechthin unverständlich, ästhetisch irrelevant und indiskutabel zu gelten – perfide ausgenutzt wurde.
Schlagworte
Psychose
Kreativität
Kunst
Psychiatrie
schizophrenie
Ethnopsychiatrie
Deutschland
Biographie
Angst
Ästhetik
Denken
Sozialpsychiatrische Informationen