CareLit Fachartikel

Verrücktheit und Gestaltung

Hofer, G. · Sozialpsychiatrische Informationen · 2016 · Heft 1 · S. 35 bis 36

Dokument
676244
CareLit-ID
Jahr
2016
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Sozialpsychiatrische Informationen
Autor:innen
Hofer, G.
Ausgabe
Heft 1 / 2016
Jahrgang 13
Seiten
35 bis 36
Erschienen: 2026-07-21 10:22:55
ISSN
0171-4538
DOI

Zusammenfassung

Die Meinung, dass Krankheit Kreativität – und sei sie gar Gestaltung, die dem Anspruch von »Kunst« genügen kann – ausschließt, ist noch nicht überwunden. Es handelt sich bei dieser Meinung um ein Vorurteil, dessen Geschichte bis in die Zeit der Aufklärung zurückzuverfolgen ist, und das in Deutschland durch die Argumentation des Nationalsozialismus – krankhaftes Leben sei minderwertig, insbesondere habe der Ausdruck eines »geisteskranken« Menschen für schlechthin unverständlich, ästhetisch irrelevant und indiskutabel zu gelten – perfide ausgenutzt wurde.

Schlagworte

Psychose Kreativität Kunst Psychiatrie schizophrenie Ethnopsychiatrie Deutschland Biographie Angst Ästhetik Denken Sozialpsychiatrische Informationen