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Psychoedukation: Eine hilfreiche Basisintervention für alle? Wohl kaum!

Heumann, K.; Bock, T. · Sozialpsychiatrische Informationen · 2016 · Heft 2 · S. 20 bis 22

Dokument
676352
CareLit-ID
Jahr
2016
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Sozialpsychiatrische Informationen
Autor:innen
Heumann, K.; Bock, T.
Ausgabe
Heft 2 / 2016
Jahrgang 13
Seiten
20 bis 22
Erschienen: 2026-07-21 10:34:48
ISSN
0171-4538
DOI

Zusammenfassung

Psychoedukation hat in den vergangenen Jahren zunehmend Raum in der psychiatrischen Versorgung eingenommen. Der Beitrag kritisiert die häufig standardisierte, einseitig biologische und wenig dialogische Ausrichtung psychoedukativer Programme und weist auf mögliche Nebenwirkungen hin, etwa bei der Förderung von Krankheitseinsicht. Betont werden die Bedeutung von Beziehung, subjektiver Erfahrung, Angehörigenbezug und reflexiven, partizipativen Formaten wie Offenem Dialog, Psychoseseminaren und trialogischen Gruppen.

Schlagworte

Psychoedukation Psychiatrie Krankheitseinsicht Offener Dialog Psychoseseminar Trialog Recovery Partizipation Charakter Angehörige Compliance Depression Bevölkerung Deutschland Archives Germany