ZNS: EPILEPTISCHE ANFÄLLE UND MYOKLONIEN: WASTUN, WENN DER PATIENT KRAMPFT?
HANSEN, H.-C. · plexus, Augsburg · 2004 · Heft 6 · S. 43 bis 46
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Anfälle und Myoklonien zeigen eine Übererregbarkeit des Nervensystems an, der vielfältig unterschiedliche Erkrankungen und Situationen in der Intensivmedizin zugrunde liegen können. Dennoch sind beide Symptome durch gleichartige Medikamente unterdrückbar (z.B. Benzodiazepine, Valpro-insäure). Therapeutische Indikationen ergeben sich a) aus der Störung und Gefährdung des Patienten durch diese Symptome und vor allem b) bei Entwicklung eines Status generalisierter Anfälle (ein Grand-Mal länger als 5 min oder zwei oder mehr Anfälle, zwischen denen das Bewusstsein nicht wiedererlangt wird). Vorrangig muss außer dem k…