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Der eigene und der fremde TodWandlungen der Einstellung zu Tod und Sterben in der europäischen Geschichte

Winau, R. · Public Health Forum, Berlin · 2004 · Heft 6 · S. 4 bis 6

Dokument
70966
CareLit-ID
Jahr
2004
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Public Health Forum, Berlin
Autor:innen
Winau, R.
Ausgabe
Heft 6 / 2004
Jahrgang 12
Seiten
4 bis 6
Erschienen: 2004-06-01 00:00:00
ISSN
0944-5587
DOI

Zusammenfassung

Obwohl der Tod der ständige Begleiter des Lebens ist, obwohl er zum Leben gehört als Endpunkt wie die Geburt als Anfang, ist er zumindest in Deutschland aus der Öffentlichkeit, aber auch aus der privaten Sphäre verschwunden. Er wird nicht wahrgenommen, geleugnet, verdrängt. Wir leben so, als gäbe es ihn nicht. In den Zeiten vor unserer Zeit aber ist der Tod im Leben gewesen, er wurde angenommen oder abgelehnt, als Zeremonie begangen oder bitter beklagt. Der Tod war nicht abwesend, er war mitten unter den Menschen. Die Einstellungen zu Tod und Sterben freilich haben sich über die Jahrhunderte der europäischen Ges…

Schlagworte

TOD STERBEN LEBEN ZEIT GESCHICHTE DEUTSCHLAND EUTHANASIE PHILOSOPHIE MESOPOTAMIEN KRANKHEIT CHRISTENTUM KNOCHEN STAUB MENSCHEN LITERATUR GESICHT