Gehschulung für Kinder mit schweren zerebralen Bewegungsstörungen
Müller, H. · Krankengymnastik, Zeitschrift für Physiotherapeuten, München · 1999 · Heft 8 · S. 1339 bis 1352
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die motorische Entwicklung des Menschen ist durch die Zerebralisation geprägt. Neuronale Reifungsprozesse und gleichzeitige Umweltkommunikation bauen sukzessiv die Körperbeherrschung auf, bis zum bipeden Gehen und Stehen. Bewegungsstörungen aufgrund zerebraler Defekte können durch die Plastizität des Gehirns mehr oder weniger überwunden werden. Um die Bildung von Ersatzfunktionen zu fördern, werden hier Anregungen erörtert und Übungsgeräte vorgestellt, die bei zunächst astatischen Kindern den Erwerb der aufrechten Fortbewegung ermöglichen.