CareLit Fachartikel

Vom tödlichen Gift zum Therapeutikum:Grundlagen der Therapie mit Botulinumtoxin A bei Spastik und Erkrankungen mit erhöhter Muskelaktivität

Erbguth, F. · Krankengymnastik, Zeitschrift für Physiotherapeuten, München · 2001 · Heft 1 · S. 54 bis 60

Dokument
71821
CareLit-ID
Jahr
2001
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Krankengymnastik, Zeitschrift für Physiotherapeuten, München
Autor:innen
Erbguth, F.
Ausgabe
Heft 1 / 2001
Jahrgang 53
Seiten
54 bis 60
Erschienen: 2001-01-01 00:00:00
ISSN
0023-4494
DOI

Zusammenfassung

Botulinumtoxin wird von einem unter Sauerstoffabschluss wachsenden Bakterium gebildet und ist das stärkste natürlich vorkommende Gift. Seine muskellähmende Wirkung ist für die Erkrankung Botulismus verantwortlich und besteht in einer Blockade der Freisetzung von Acetylcholin an der motorischen Endplatte. Dadurch kommt es zu einer vorübergehenden mehrwöchigen chemischen Denervierung des Muskels mit dosisabhängiger Schwächung und Tonusreduktion. Nach ersten experimentellen therapeutischen Anwendungen durch Alan Scott 1981 hat Botulinumtoxin A mittlerweile einen festen Platz in der symptomatischen Therapie von foka…

Schlagworte

WIRBELSAEULE AINS THERAPIE SPASTIK ACETYLCHOLIN DEUTSCHLAND DYSPHONIE MUSKELTONUS REHABILITATION INJEKTIONEN SCHWITZEN CLOSTRIDIUM LÄHMUNG BELGIEN VERGIFTUNG BOTULISMUS