Prävention und Behandlungsoptimierung von Patienten mit Dekubitus -Die Essener Dekubitusstudie
Niebel, W.; Henning, M.; Kraget, K.; Schneider, H.; Hawig, I.; Lottko, B.; Dahlmann, C.; Weiß, H.; Bromen, K.; Stausberg, J.; Maier, I. · Zeitschrift für Wundheilung, Erbach · 2004 · Heft 4 · S. 182 bis 184
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das Interdisziplinäre Dekubitus-Projekt am Universitätsklinikum Essen hat eine umfassende Studie zur Prävention und Behandlungsoptimierung des Dekubitus bei 49.904 Patienten durchgeführt, bei der die Periodenprävalenz und die Punktprävalenz Werte von 1,4 bzw. von 5,4 % ergeben. Als allgemeine Risikofaktoren für den Dekubitus sind hohes Alter, ein operativer Eingriff, lange Verweildauer und ein hohes Kostengewicht identifiziert. Angesichts knapper finanzieller Mittel sollten insbesondere diese Patienten in der Prävention und der Therapie berücksichtigt werden.