CareLit Fachartikel

Wie sollte eine liberale Gesellschaft mitKrankheiten umgehen, wenn sie gerecht sein will?

GOTTSCHALK-MAZOUZ, N.; MAZOUZ, N. · Zeitschrift für medizinische Ethik, Ostfildern · 2004 · Heft 9 · S. 263 bis 276

Dokument
72283
CareLit-ID
Jahr
2004
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Zeitschrift für medizinische Ethik, Ostfildern
Autor:innen
GOTTSCHALK-MAZOUZ, N.; MAZOUZ, N.
Ausgabe
Heft 9 / 2004
Jahrgang 50
Seiten
263 bis 276
Erschienen: 2004-09-01 00:00:00
ISSN
0944-7652
DOI

Zusammenfassung

Die Eingrenzung des Leistungsspektrums solidarisch finanzierter medizinischer Leistungen geschieht zumindest im deutschen Sozialrecht anhand dessen, was als Krankheit anerkannt wird. Diese Vorgehensweise ist u. a. deshalb in die Kritik geraten, weil der Krankheitsbegriff unter Experten umstritten ist. Drei mit liberalem Anspruch auftretende politische Theorien werden daher darauf befragt, wie ein gerechter Umgang mit Krankheiten auszusehen hätte. Alle drei Theorien haben aber Probleme damit, einen gleichermaßen liberalen wie gerechten Umgang auszuführen: Rawls/Daniels und Dworkin wiederholen auf je unterschiedli…

Schlagworte

KRANKHEIT MODELL KRANKHEITSBEGRIFF KOSTEN PHILOSOPHIE BEHINDERUNG ETHIK Zeitschrift für medizinische Ethik Ostfildern