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Genetik der Depression - Gegenwärtiger Erkenntnisstand und Perspektiven

Maier, W. · Bundesgesundheitsblatt, Gesundheitsforschung, Gesundheitsschutz, Berlin · 2004 · Heft 4 · S. 487 bis 492

Dokument
72454
CareLit-ID
Jahr
2004
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Bundesgesundheitsblatt, Gesundheitsforschung, Gesundheitsschutz, Berlin
Autor:innen
Maier, W.
Ausgabe
Heft 4 / 2004
Jahrgang 47
Seiten
487 bis 492
Erschienen: 2004-04-01 00:00:00
ISSN
1436-9990
DOI

Zusammenfassung

Depressionen sind häufig (bis zu 20% Lebenszeitprävalenz in Industrienationen) und kommen in ätiologisch unterschiedlichen Formen (unipolare Depressionen,bipolare Depressionen) vor. Diese unterliegen stets einem genetischen Einfluss, der bei unipolaren Störungen schwächer als bei bipolaren Störungen ist. Bei unipolaren Störungen haben nichtgenetische Umweltfaktoren (z.B.Traumatisierungen, Sozialisation, kritische Lebensereignisse) einen besonders starken Einfluss. Deutliche Hinweise auf Gen-Umwelt-Interaktionen liegen vor allem für unipolare Depressionen vor. Die Genortsuche hat jüngst vor allem bei bipolaren St…

Schlagworte

DEPRESSION VERGLEICH THERAPIE ELTERN ANTIDEPRESSIVA BELASTUNG Bundesgesundheitsblatt Gesundheitsforschung Gesundheitsschutz Berlin