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Barrabatte für MedizinprodukteOLG Hamburg, Urteil vom 26. Februar 2004 - 3 U 142/03

MedizinProdukte Recht, Frankfurt · 2004 · Heft 9 · S. 78 bis 80

Dokument
72602
CareLit-ID
Jahr
2004
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
MedizinProdukte Recht, Frankfurt
Autor:innen
Ausgabe
Heft 9 / 2004
Jahrgang 4
Seiten
78 bis 80
Erschienen: 2004-09-01 00:00:00
ISSN
1618-9027
DOI

Zusammenfassung

1. Die Ankündigung eines Barrabatts (hier: gestaffelt nach dem Lebensalter des Patienten) für den Kauf einer Brille ver stößt gegen §§ 1, 7 HWG; die Brille (Fassung mit Gläsern) ist ein Medizinprodukt im Sinne des § 3 MedizinprodukteG (vgl. § 1 Abs. 1 Nr. 1 und Nr. 1 a HWG). Der Barrabatt gehört begrifflich zu den Zuwendungen und sonstigen Leistungen (§ 7 HWG), durch die Neufassung des § 7 HWG ist frühere Verbotsausnahme (wegen § 1 Abs. 2 lit. b und c ZugabeVO) beseitigt worden. 2. Die Vorschrift des § 7 HWG hat eine auf die Lauterkeit des Wettbewerbs bezogene Schutzfunktion (§ 1 UWG).

Schlagworte

MARKETING ARZNEIMITTEL GESETZ URTEIL MEDIZINPRODUKT MedizinProdukte Recht Frankfurt