Alkohol schädigt mehr Kinder als irgendein Arzneimittel
Drexeiius, N.; Schaefer, C. · Hebammenforum, Karlsruhe · 2004 · Heft 8 · S. 552 bis 553
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Nina Drexeiius im Gespräch mit Dr. Christof Schaefer. Seit dem Contergan-Skandal sind Ärzte mit der Verordnung von Medikamenten an Schwangere und Stillende sehr zurückhaltend. So kann es passieren, dass den Frauen eine wichtige Therapie vorenthalten oder wegen einer Medikamenteneinnahme zum Abstillen oder gar zum Schwangerschaftsabbruch geraten wird. Dabei gibt es für die meisten Indikationen Medikamente, die auch in der Schwangerschaft und Stillzeit gut geeignet sind. Dr. Christof Schaefer, Leiter des Beratungszentrums für Embryonaltoxikologie in Berlin, setzt auf mehr Aufklärung - vor allem bei den Ärzten.