CareLit Fachartikel

KrankenversicherungsrechtKrankenkassenzulassung für Hilfsmittelerbringer

Neue Zeitschrift für Sozialrecht, Frankfurt · 2004 · Heft 9 · S. 478 bis 481

Dokument
72840
CareLit-ID
Jahr
2004
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Neue Zeitschrift für Sozialrecht, Frankfurt
Autor:innen
Ausgabe
Heft 9 / 2004
Jahrgang 13
Seiten
478 bis 481
Erschienen: 2004-09-15 00:00:00
ISSN
0941-7915
DOI

Zusammenfassung

Der Vorschrift des § 126 I 1 SGB V, nach der Hilfsmittel an Versicherte gesetzlicher Krankenkassen nur von zugelassenen Leistungserbringern abgegeben werden dürfen, kommt keine wettbewerbsrechtliche Schutzfunktion zu. Eine Handwerksinnung (hier: Innung für Orthopädietechnik) kann daher keinen wettbewerbsrechtlichen Unterlassungsanspruch nach § 1 UWG gegen einen anderen Leistungserbringer (im Streitfall einen Apotheker) wegen fehlender Krankenkassenzulassung geltend machen. BGH, 1. Zivilsenat, Urt. v. 2. 10. 2003 - I ZR 117/01 (Vorinstanz: OLG Hamm, Urt. v.l. 3. 2001 ~4U 60/00)

Schlagworte

RENTE PFLEGEHILFSMITTEL KRANKENVERSICHERUNG GESETZ RECHTSPRECHUNG ZULASSUNG VERSICHERUNGSSCHUTZ VERHALTEN GEHSTÜTZEN ES BEURTEILUNG APOTHEKEN HÖHE KRANKENBEHANDLUNG AUGE ZEIT