Mitbestimmung bei Verschlüsselung von Diagnosen und Prozeduren der Patienten
Bartl, R. · Die Personalvertretung, Berlin · 2004 · Heft 1 · S. 386 bis 393
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die von dem Leiter eines Klinikums getroffene Anordnung, durch welche dem ärztlichen Personal die Dokumentation und Verschlüsselung von Diagnosen und Prozeduren nach dem neuen Verschlüsselungskatalogen auferlegt wurde, ist eine Maßnahme zur Hebung der Arbeitsleistung. Auf Grund vermehrter Beschwerden wegen erheblicher Zusatzbelastungen machte der Antragsteller geltend, die Einführung der neuen Anforderungen an die Dokumentation stelle eine mitbestimmungspflichtige Maßnahme zur Steigerung der Arbeitsleistung dar, und forderte den Beteiligten zur umgehenden Einleitung eines Mitbestimmungsverfahrens auf.