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Todesnäheerfahrungen - Zur kulturellen Prägung und anthropologischen Erklärung einer außergewöhnlichen Erfahrung

Knoblauch, H. · Anästhesiologie und Intensivmedizin, Erlangen · 2004 · Heft 11 · S. 674 bis 679

Dokument
74076
CareLit-ID
Jahr
2004
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Anästhesiologie und Intensivmedizin, Erlangen
Autor:innen
Knoblauch, H.
Ausgabe
Heft 11 / 2004
Jahrgang 45
Seiten
674 bis 679
Erschienen: 2004-11-01 00:00:00
ISSN
0170-5334
DOI

Zusammenfassung

Der folgende Beitrag behandelt die Todesnäheerfahrung aus einer soziologisch-kulturwissenschaftlichen Sicht. Im Widerspruch zu den gängigen Hypothesen der Todesnäheerforschung, die auf der Universalität und Strukturgleichheit der berichteten Todesnäheerfahrungen besteht, zeigt die Untersuchung einer repräsentativ befragten Stichprobe der bundesdeutschen Bevölkerung, dass über 4% der Bevölkerung über eine Todesnäheerfahrung (TNE) berichten kann. Ein eindeutiger Zusammenhang mit dem klinischen Tod ist dabei nicht zu beobachten; dafür zeigen sich systematische kulturelle Unterschiede z. B. zwischen Ostund Westdeuts…

Schlagworte

BEITRAEGE KNOBLAUCH BERLIN BEVÖLKERUNG TOD ANTHROPOLOGIE SOZIOLOGIE INTERVIEWS ELEMENTE ZEIT HÖREN ÜBERLEBENDE BEOBACHTUNG WAHRNEHMUNG KRANKHEIT ARBEIT