Kardiovaskuläre Erkrankungen:Wann ist eine medikamentöse Prävention sinnvoll?
Gohlke, H. · Public Health Forum, Berlin · 2004 · Heft 12 · S. 24 bis 25
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der größte Teil der kardiovaskulären Ereignisse ist durch die konventionellen Risikofaktoren zu erklären und deshalb meist vermeidbar. Das Ziel präventiver Maßnahmen ist es, vorzeitige Todesfälle und Erkrankungen in Zukunft zu verhindern. Häufig stellt sich jedoch die Frage, ob neben nichtmedikamentösen Maßnahmen bereits eine mit potentiellen Nebenwirkungen belastete medikamentöse Prävention gerechtfertigt ist. Keine der hier genannten Möglichkeiten kann als umfassende Risikoabschätzung bezeichnet werden. Alle aufgeführten Methoden lassen es nur zu, das Risiko für Personen um das 65. Lebensjahr abzuschätzen.