CareLit Fachartikel

Pillen statt PsychotherapieDie ambulante psychosomatische Versorgung von Frauen

Glaeske, G. · Dr. med. Mabuse, Frankfurt · 2005 · Heft 1 · S. 39 bis 42

Dokument
74797
CareLit-ID
Jahr
2005
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Dr. med. Mabuse, Frankfurt
Autor:innen
Glaeske, G.
Ausgabe
Heft 1 / 2005
Jahrgang 30
Seiten
39 bis 42
Erschienen: 2005-01-01 00:00:00
ISSN
0173-430X

Zusammenfassung

Männer leiden an ihrem Körper, Frauen an ihrer Psyche: häufigen männlichen Diagnosen wie Herzinfarkt oder Leberzirrhose stehen als häufigste weibliche Diagnosen Neurosen, psychogene Störungen, Depressivität und Schlafstörungen gegenüber. Entsprechend bekommen Frauen viel häufiger Psychopharmaka als Männer. Frauen sind aber nicht nur Opfer der Medika-lisierung: In vielen Fällen fordern sie diese aktiv ein. Gerd Glaeske über geschlechtsspezifische Verschreibungspraktiken und die Verantwortung der Ärzte.

Schlagworte

BENZODIAZEPINE KRANKHEIT THERAPIE PSYCHOTHERAPIE ARZNEIMITTEL FRAU FRAUEN MÄNNER LEBERZIRRHOSE MAGEN APOTHEKEN PANKREATIN BAKTERIEN VERHALTEN ANGST HERZ