Individueller Heilversuch mit Prostaglandin-E1 (PGE1) bei einer Patientin mit therapieresistenten, tiefen Hautnekrosen als Komplikation eines CINCA-Syndroms
Brochhausen, C.; Klaus, G.; Kirkpatrick, C.-J.; Seyberth, H.-W. · Zeitschrift für Wundheilung, Erbach · 2005 · Heft 1 · S. 19 bis 21
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das chronisch infantile neurologisch-kutan-artikuläre Syndrom (CINCA) ist eine seltene hereditäre entzündliche Störung mit bekanntem Defekt des CMS7 Gens. Wir stellen eine 14-jährige Patientin mit CINCA Syndrom vor, mit therapieresistenten, ausgedehnten, tiefen Hautulzerationen. Wir stellten die Hypothese auf, dass sich die Stimulation der Angiogenese günstig auf die Heilung der Ulzeratio-nen auswirkt. Im Hinblick auf die bekannten angiogene-tischen Effekte von Prostaglandin-E, wurde die Patientin mit einer kontinuierlichen Infusion von 6pg/kg/24 h PGE, über 5 Tage behandelt mit dem Effekt einer deutlich verbess…