In Gesundheit investieren heißt in Arbeit investieren. Erfahrungen aus dem rehapro-Modellprojekt „Service-Point Gesundheit und Arbeit“ und Perspektiven für die Freie Förderung nac…
Schmitz, M. · Nachrichtendienst des Deutschen Vereins ndv · 2026 · Heft 10 · S. 443 bis 448
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Rund 40 % der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten im SGB II weisen zum Teil komplexe gesundheitliche Einschränkungen auf – und doch endet die klassische Arbeitsförderung häufig dort, wo gesundheitliche Problemlagen beginnen. Das rehapro-Modellprojekt „Service-Point Gesundheit und Arbeit“ (S. P. G.) des Jobcenter-Verbundes Northeim, Hameln-Pyrmont, Holzminden und Siegen-Wittgenstein zeigt, dass es auch anders geht: Wer Gesundheits- und Arbeitsförderung konsequent zusammen denkt, erreicht nicht nur bessere Integrationsergebnisse, sondern entlastet nachweislich alle öffentlichen Haushalte.