Darf man mit Titan- oder Keramikimplantaten ins MRT?
Susanne Jung · ZWR - Das Deutsche Zahnärzteblatt · 2020 · Heft 09 · S. 444
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die MRT-Bildgebung ist eine standardisierte Untersuchung, die insbesondere für die Darstellung von Weichgewebspathologien im Kopf-Hals-Bereich zum regelmäßigen Einsatz kommt. Ihr Vorteil ist die Darstellung feiner anatomischer Strukturen ohne den Einsatz ionisierender Strahlung. Allerdings ist die Technik anfällig für das Auftreten störender Suszeptibilitätsartefakte, beispielsweise durch zahnärztliche Restaurationen. Auch unter Radiologen ist die Unsicherheit groß, ob eine MRT-Untersuchung mit den inserierten Materialien sicher und aussagekräftig ist; die entsprechenden Herstellerdaten geben nicht immer ausreic…