Entscheidung und Kommunikation im Heilberuf
N.N. · Nervenheilkunde · 2020 · Heft 12 · S. 817-823
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZUSAMMENFASSUNGDer Arzt muss seine medizinische Kompetenz und Leistungen so weit sehen, dass sie diversen kommunikativen Anforderungen genügt. Voran stehen die Aufklärung des Patienten und die Prüfung der Einwilligungsfähigkeit. Verweigert ein (einwilligungsfähiger) Patient die Zustimmung (Non-Konkordanz), geht er von offenbar anderen Einschätzungen aus, die sich meist als nicht korrekte Eigenbeurteilung, Betonung eigener Vorstellungen oder Selbstüberschätzung herausstellen. Dann zeigt der Dunning-Kruger-Effekt einen Weg zur Überwindung: Der Arzt muss Reflexion einfordern und dazu das Patientengespräch in Komple…