Pränatale Diagnostik und postnatale Komplikationen im Fall einer extrem seltenen Tetraamelie
Alexander Schwickert, Christof Dame, Sandra Akanbi, Malte Spielmann, Ines Schönborn, Wolfgang Henrich · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2021 · Heft 03 · S. 279-282
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZusammenfassungEine Tetraamelie ist mit einer Prävalenz von 2,4 bezogen auf 10 000 000 Geburten extrem selten. Sie beschreibt das Fehlen aller 4 äußeren Extremitäten und kann mit anderen Fehlbildungen assoziiert sein. Bei dem hier vorgestellten Jungen wurde die Diagnose mit 22+1 Schwangerschaftswochen mittels Sonografie im 2D und 3D Modus gestellt. Die Eltern entschieden sich zur Fortsetzung der Schwangerschaft, der Spontanpartus erfolgte nach äußerer Wendung in 38+1 SSW. Postnatal erfolgte der operative Verschluss einer Spalte des weichen Gaumens. Im Bereich der Wirbelsäule und des Gesichts manifestierten sich…