Diagnostik und Therapie der hypophosphatämischen Rachitis im Kindesalter
Jakob Höppner, Uwe Kornak, Wolfgang Högler, Barbara Obermayer-Pietsch, Frank Rutsch, Ralf Oheim, Corinna Grasemann · Osteologie · 2020 · Heft 04 · S. 293-301
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
ZusammenfassungDie Rachitis im Kindes- und Jugendalter beruht auf einer Unterversorgung des wachsenden Körpers mit Kalzium und/oder Phosphat. Der Kalzium-Phosphat-Stoffwechsel unterliegt einer komplexen hormonellen Regulation durch Calcitriol, Parathormon und dem ‚Fibroblast Growth Factor 23‘(FGF23).Eine unphysiologische Überproduktion von FGF23 führt durch resultierenden renalen Phosphatverlust zu einem Phosphatmangel, mit der Folge der Untermineralisation von Knochen, Zähnen und Wachstumsfugen und damit zur hypophosphatämischen Rachitis (HR) bzw. Osteomalazie. Die häufigste Form der FGF23-abhängigen HR ist die…