Die „Krebsstation” von Alexander Solschenizyn
M. Bormuth · Balint Journal · 2004 · Heft 01 · S. 2-7
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Der Roman „Krebsstation” von Alexander Solschenizyn ist zwar auch als antitotalitäre Kritik zu lesen, aber vielmehr lässt sich das Buch als klassische und realistische Darstellung des konfliktreichen Krankenhausalltages vestehen. In medizinethischer Hinsicht steht besonders das Problem der freiwilligen Behandlungszustimmung des Patienten im Vordergrund. Im Zusammenhang damit zeigt der Autor, welche Bedeutung das selbständige Lesen für den Prozess der individuellen Patientenaufklärung besitzt. Der Aufsatz beschreibt zuerst die kulturhistorischen und -theoretischen Voraussetzungen solchen Lesens, b…