Szintigraphie bei benignen Schilddrüsenerkrankungen
J. Mahlstedt · Der Nuklearmediziner · 2004 · Heft 02 · S. 106-119
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Die Schilddrüsenszintigraphie ist bei der Versorgung benigner Schilddrüsenerkrankungen für Diagnose, Therapie und Prognose zwingend verknüpft mit der Beurteilung der Stoffwechsellage (periphere Hormonkonzentrationen, TSH-Spiegel).Die Iodavidität der Schilddrüse wird durch das Clearanceäquivalent TcTU (99mTc-Thyroid-Uptake 20 min p. inj.) klinisch praktikabel und kostengünstig erfasst. Der TcTU ist bei intakter Schilddrüsenfunktion immer konkordant mit dem TSH-Spiegel verknüpft, er verhält sich diskordant bei Schilddrüsendestruktion, Autonomie und immunogener Stimulation.Die Vorteile dieser Konzep…