Hirnphysiologische Korrelate des Stotterns und Therapie-Effekte im fMRT
K Neumann, HA Euler, AW von Gudenberg, AL Giraud, C Preibisch · Pädiatrische Praxis · 2004 · Heft 03
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Neuroimaging-Techniken haben ausgedehnte rechtshemisphärische Hirnaktivierungen und linksseitige Deaktivierungen als hirnphysiologische Korrelate des Stotterns detektiert. Von Interesse ist, ob es sich hierbei eher um Hinweise auf stotterspezifische Defizite oder Kompensation solcher Defizite handelt. Diese Frage und therapieinduzierte Hirnaktivitätsänderungen wurden in drei aktuellen Studien mittels funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) untersucht. An 34 stotternden Personen (SP) und 28 nichtstotternden Personen (NSP) wurde ein event-related Design zur Untersuchung offener Sprache entwickelt. An 16 SP…