Posteriores reversibles Enzephalopathiesyndrom (PRES) oder postiktuale Veränderungen bei einer Patientin mit Präeklampsie und generalisierten tonisch-klonischen Anfällen
F. Hanisch, M. Sievert, R. P. Spielmann, G. Leonhardt · Aktuelle Neurologie · 2004 · Heft 10 · S. 498-503
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung AUSGANGSPUNKT: Das posteriore reversible Enzephalopathie-Syndrom einerseits und epileptische Anfälle andererseits verursachen Läsionen in der MR-Bildgebung, die, wie der folgende Fallbericht demonstrieren soll, schwierig zu unterscheiden sein können. FALLBERICHT: Eine 17-jährige Patientin mit postpartaler Präeklampsie erlitt zwei generalisierte tonisch-klonische Anfälle. Postiktual standen eine Rindenblindheit und ein Anton-Syndrom im Vordergrund. Das EEG zeigte initial einen epileptischen Herd links frontotemporal. In der diffusionsgewichteten und FLAIR-MR-Bildgebung stellten sich nach einem Tag…