Endovaskuläre versus operative Therapie intrakranieller Aneurysmen
K. Alfke, O. Jansen · Aktuelle Neurologie · 2005 · Heft 01 · S. 33-37
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Aufgrund der hohen Morbidität und Letalität einer Subarachnoidalblutung erfordern rupturierte und aus prophylaktischen Gründen auch bestimmte nicht rupturierte intrakranielle Aneurysmen eine Behandlung. Alternative Verfahren sind operatives Clipping oder endovaskuläres Coiling. Für die meisten Patienten ist das Coiling das schonendere Verfahren, wobei sich ein etwas höheres Rezidivblutungsrisiko ergibt. Die Entscheidung über das individuelle Therapieverfahren sollte möglichst gemeinsam von Neurochirurg und Neuroradiologe in einem neurovaskulären Zentrum getroffen werden.