Zur leiblichen Fundierung des Übertragungsgeschehens
Günter Heisterkamp · PiD - Psychotherapie im Dialog · 2004 · Heft 04 · S. 363-367
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Abstract Vor dem Hintergrund einer Jahrtausende alten Verachtung des Leibes geht der Aufsatz der Frage nach, welche Neuerungen die psychoanalytische Behandlungslehre erfährt, wenn das körperliche Erleben als Artikulation des Selbst aufgefasst wird. Es wird gezeigt, wie sich die Andeutungen und Anspielungen in den Enactments des Patienten operativ aufgreifen und durcharbeiten lassen. Eine systematische Berücksichtigung der leiblichen Dimension im Wirkungsgeschehen zwischen Patient und Therapeut beugt einer „doppelbödigen Analyse” vor. Es wird deutlich, wie der Analytiker in basaler Weise aus den angetragenen Koll…