CareLit Fachartikel

Zur leiblichen Fundierung des Übertragungsgeschehens

Günter Heisterkamp · PiD - Psychotherapie im Dialog · 2004 · Heft 04 · S. 363-367

Dokument
801721
CareLit-ID
Jahr
2004
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
ja
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
PiD - Psychotherapie im Dialog
Autor:innen
Günter Heisterkamp
Ausgabe
Heft 04 / 2004
Jahrgang 5
Seiten
363-367
Erschienen: 2004-01-01 00:00:00
ISSN
1438-7026

Zusammenfassung

Abstract Vor dem Hintergrund einer Jahrtausende alten Verachtung des Leibes geht der Aufsatz der Frage nach, welche Neuerungen die psychoanalytische Behandlungslehre erfährt, wenn das körperliche Erleben als Artikulation des Selbst aufgefasst wird. Es wird gezeigt, wie sich die Andeutungen und Anspielungen in den Enactments des Patienten operativ aufgreifen und durcharbeiten lassen. Eine systematische Berücksichtigung der leiblichen Dimension im Wirkungsgeschehen zwischen Patient und Therapeut beugt einer „doppelbödigen Analyse” vor. Es wird deutlich, wie der Analytiker in basaler Weise aus den angetragenen Koll…

Schlagworte

Verachtung des Leibes subjekthaftes Körpererleben Gegenstand der Psychologie inszenierende Interaktion präsentisches Verstehen entwicklungs- und regressionsanaloges Erfassen doppelbödige Behandlungen projektive Identifizierung PiD - Psychotherapie im Dialog