Schwere Valproat-Intoxikation mit atrialer Tachykardie: Sekundäre Giftentfernung mittels Hämoperfusion
S Meyer, M Kuhlmann, F Peters, H Limbach, A Lindinger · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2004 · Heft 06
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hintergrund: Im Rahmen einer Intoxikation mit Valproat kann es zu lebensbedrohlichen Komplikationen kommen. Die Behandlung einer schweren Valproat-Intoxikation beinhaltet intensiv-medizinische Maßnahmen; eine sekundäre Giftelimination kann mittels Hämodialyse, Hämofiltration, Hämodiafiltration oder Hämoperfusion erfolgen. Kardiale Rhythmusstörungen beim Menschen durch Valproat-Intoxikationen wurden in der Literatur bisher nicht beschrieben. Kasuistik: Wir berichten über einen 15-jährigen Jungen mit einer schweren Valproat-Intoxikation (Valproatspiegel im Plasma bei Aufnahme: 1150mg/l). Initial war der Patient ko…