Kongenitale CMV-Infektion mit Hydrops fetalis und zerebraler Differenzierungsstörung bei präkonzeptionell positivem CMV-Serostatus der Mutter
U Wintergerst, C Hübener, A Strauss, G Jäger, J Herms, K Bise, A Schulze · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2004 · Heft 06
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Bei den wenigen bisher berichteten Fällen intrauteriner CMV Infektionen bei präkonzeptioneller Seropositivität der Mutter fehlen Befundberichte schwerer Verlaufsformen. Kasuistik: 18-j. asiatische Mutter, Heterozygotie für HbE. Nach 20 Schwangerschaftswochen (SSW) im fetalen Ultraschall vermehrt echogener Darm und nachfolgend Hepatomegalie, Aszites, Perikarderguss und Hydrops fetalis bei erheblich vergrößerter Plazenta. Normales Karyogramm. Vier Tage präpartal Nabelschnurpunktion bei Verdacht auf Hämoglobinopathie. Fetaler Hämoglobinwert 10g/dl. Geburt nach 28 SSW bei pathologischem CTG. GG 1430g, NS-pH 7,4. Pos…