Selektive Hirnkühlung zur Therapie epileptischer Anfälle
H Trübel, P Herman, C Kampmann, E Novotny, F Hyder · Zeitschrift für Geburtshilfe und Neonatologie · 2004 · Heft 06
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Ganzkörperkühlung kann zur Therapie von Krankheitsprozessen des Gehirns (z.B. nach Hypoxie) eingesetzt werden. Komplikationen sind u.a. hämodynamische Instabilität, Gerinnungsstörung und Infektion. Daher erscheint eine selektiven Hirnkühlung (SHK) zur Vermeidung dieser Nebenwirkungen sinnvoll. An Ratten wurde ein neuer Ansatz zur SHK vom Rachen aus beschrieben (Trübel et al. 2003) und zur Therapie von induzierten Krampfanfällen eingesetzt. Fragestellung: Welcher Zusammenhang besteht zwischen der Anfallsdauer und der induzierten Hirntemperatur unter SHK? Methodik: Sprague-Dawley Ratten (n=18) wurden analgosediert…