Psychiatrische und neuropsychologische Auffälligkeiten bei Patienten mit Morbus Fabry: Literaturübersicht
M. J. Müller, K.-M. Müller, A. Dascalescu, C. Whybra, K. Baron, A. Scheurich, K. Mann, M. Beck, L. G. Schmidt, A. Fellgiebel · Fortschritte der Neurologie · Psychiatrie · 2005 · Heft 11 · S. 687-693
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Zusammenfassung Morbus Fabry (M. Fabry) ist eine X-chromosomal vererbte Speicherkrankheit (Häufigkeit etwa 1 : 100 000), bei der das lysosomale Enzym α-Galaktosidase A (α-GAL) komplett fehlt oder ungenügend synthetisiert wird. Dadurch akkumulieren Glykosphingolipide in Lysosomen und verursachen Störungen in verschiedensten Zell- und Organsystemen, insbesondere im vaskulären Endothel. Zu den häufigsten Symptomen zählen Schmerzen (Akroparästhesien und Schmerzattacken), Angiokeratome, Hornhautveränderungen, Nierenfunktionsstörungen, kardiale Störungen, Hypo- oder Anhidrose, gastrointestinale Störungen sowie zentral…